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Immer noch zu wenig Wasser im Boden

Aktualisiert: 7. Jan 2019

Draußen regnet es und manchmal liegt sogar etwas Schnee. Fast könnte man meinen, dass sich die Natur nach der großen Dürre 2018 wieder erholt habe.

Doch wer noch Ende November einen Baum gepflanzt hat, der war erstaunt, dass schon ca. 20 cm unter der Oberfläche der Boden total ausgetrocknet war. Noch am 4. Januar 2019 gab es kein Wasser im Nonnenbrunnen-Becken neben dem Römerbrunnen. Einst hatten in seiner Nähe die Römer ihre „Villa Rustica“ im späteren Wiesenbacher Wald gebaut - wahrscheinlich auch weil es hier immer Wasser gab.


Die große Dürre hat uns klargemacht, dass wir uns mehr um unser Wasser Gedanken machen müssen. Dabei gibt es viele verschiedene Themen zu bedenken: z.B. die Situation des Grundwassers, der Quellen und Bäche, die Regenwasserbewirtschaftung, das Starkregen-Risikomanagement und vieles mehr. Wie können wir dafür sorgen, dass das Regenwasser möglichst dort versickert, wo es auf den Boden trifft? Wie muss unser Wald aussehen, damit er möglichst viel Feuchtigkeit speichern kann? Wie können wir unsere Quellen auf Wiesenbacher Gemarkung schützen? Wie ist überhaupt ihr Zustand? Wie können wir mehr Wasserstellen für Tiere bereitstellen, die auch in Trockenzeiten erhalten bleiben?

Neben dem Schutz des Bodens, der im Jahr 2018 zu einem wichtigen Thema des Vereins zur Erhaltung der Wiesenbacher Kulturlandschaft (VEWK) wurde, wollen wir 2019 auch das Thema Wasser mehr in den Blick nehmen. (AB)

Blick in den trockenen Brunnen (Foto: AB)

Lust auf einen Spaziergang? Aber wo liegt der Römerbrunnen im Wiesenbacher Wald?

https://goo.gl/maps/o4Je2CnhBfG2



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